Auszeichnung für autonom fahrenden LKW | Moditech.com
Thursday, November 29th 2018
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Auszeichnung für autonom fahrenden LKW

Aktuelles von Moditech Rescue Solutions BV

In diesem Newsletter sehen wir uns die preisgekrönte Innovation von MAN an. Außerdem im Fokus: BMW i3 – künftig ohne Range Extender. Und darauf sind wir stolz: Die Kennzeichenabfrage ist nun auch in der Schweiz möglich.

Mehr zu diesen Themen finden Sie in unserem Newsletter für diesen Monat!

 

MAN TRUCK & BUS AUF ERFOLGSKURS MIT AUTONOM FAHRENDEM LKW
MAN wurde kürzlich ausgezeichnet. Der Hersteller gewann für den  aFAS, einem autonom fahrenden Absicherungsfahrzeug (Absperrfahrzeug bzw. LKW mit Absperrtafel) für Wartungsarbeiten auf Autobahnen, einen Innovation Award.

Das MAN-Absperrfahrzeug setzt auf Car-to-Car Communication und folgt dabei automatisch anderen Arbeitsmaschinen im zuvor eingestellten Abstand. Außerdem folgt das Fahrzeug auch der Fahrbahnmarkierung. Das unbemannte Absperrfahrzeug ist völlig autonom (selbstfahrend, fahrerlos) und fährt auf dem Seitenstreifen, um das Baustellenpersonal vor dem nachfolgenden Verkehr zu schützen.

Jedes Jahr kommt es immer wieder zu Auffahrunfällen mit Absperrfahrzeugen, die besonders schwer ausfallen, weil dabei häufig Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit auf die Absicherungsfahrzeuge auffahren. Die Folge ist eine hohe Anzahl Verletzter und nicht zuletzt auch Unfalltoter. Durch das aFAS (automatisch fahrerlos fahrende Absicherungsfahrzeug für Arbeitsstellen auf Bundesautobahnen) wird die Sicherheit erhöht und das Verletzungsrisiko stark gesenkt.


Abbildung: Auffahrunfall – LKW nach einer Kollision mit einem Absperrwagen und Kehrfahrzeug

Für die Entwicklung des aFAS wurde ein MAN TGM verwendet. Dieses Fahrzeug ist bereits im Crash Recovery System aufgelistet. Nicht enthalten jedoch ist die aFAS-Version, da es sich dabei bislang um ein Testfahrzeug handelt. Dieses wurde inzwischen auf öffentlichen Straßen auf über mehr als 4.000 km unfallfrei getestet. Der Auftakt zur Serienproduktion steht allerdings noch nicht fest. Mit dem aFAS geht MAN einen bedeutenden Schritt in Richtung autonomes Fahren in einem Hochrisikobereich.


Abbildung: aFAS auf Basis des MAN TGM im CRS

Im video, ist u.a. ein Notschalter auf dem Armaturenbrett zum Ausschalten des Fahrzeugs zu sehen.

ZUSAMMENARBEIT
MAN entwickelte das aFAS in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der Bundesanstalt für Straßenwesen BASt, Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement, der Hochschule Karlsruhe, der Technischen Universität Braunschweig und den Zulieferern ZF TRW, WABCO und Bosch Automotive Steering.
 

BMW BEENDET PRODUKTION VON i3 MIT RANGE EXTENDER
BMW zieht einen Schlussstrich unter die Produktion des i3 mit Range Extender. Dieses Modell ist mit einem 650-ccm-Zweizylinder-Benzinmotor ausgestattet, der dann aktiv wird, wenn die Akku-Kapazität zur Neige geht (Range Extender). Gemeint ist die sogenannte i3 REX-Version. In den Niederlanden fand die REX-Ausführung nur geringen Absatz, da dieser i3 durch den Range Extender als plug-in Hybrid gilt. So kommt es, dass dieses Fahrzeug dort mit 22 Prozent besteuert wird. Doch auch in anderen Ländern blieb die Nachfrage nach dem i3 REX gering. Denn letzten Endes entscheiden sich die meisten Käufer dann doch für eine rein elektrische Variante.

Akkupaket mit 120 Ah (Amperestunden)
Die erste Version des BMW i3 war mit einem 60 Ah/22,6 kWh-Akku ausgestattet. Dieser wurde 2017 durch einen 94 Ah/33 kWh-Akku ersetzt, der dem i3 und dem i3s eine WLTP-Reichweite von 235–255 bzw. 235–245 Kilometern ermöglichte. WLTP steht für Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (weltweit einheitliches Leichtfahrzeuge-Testverfahren). Auf 285–310 Kilometer erweitert wird die Reichweite des i3 mit dem neuen 120 Ah/42,2 kWh-Akku (2018), beim i3s sind es 270–285 Kilometer. Wegen der gesteigerten Reichweite und der zunehmenden Verbreitung von Ladestationen entschied sich BMW für einen Herstellungsstopp des i3 REX.


Abbildung: BMW i3 Range Extender 2013–2015

BITTE BEACHTEN! Das Modell mit Range Extender erkennt man am Kraftstofftank im vorderen Teil des Fahrzeugs mit Tanköffnung auf der linken Seite.


Abbildung: BMW i3 EV 2013–2015

In der obigen Abbildung sieht man ein Fahrzeug ohne Tank und Tanköffnung. Demnach haben wir es hier mit einem Vollstromer ohne Ranger Extender zu tun.

BITTE BEACHTEN! Seit Baujahr 2015 bis heute besitzt der BMW i3 ein Service-Notfallkabel.



   Service-/Deaktivierungskabel für Notfälle

 

 


Abbildung: BMW i3 EV 2015–2018

WICHTIG! Durch einen Klick auf das oben abgebildete Piktogramm erhalten Rettungshelfer wichtige Informationen, wie im Notfall Antriebssysteme deaktiviert werden.


Abbildung: Infoseite Service-/Deaktivierungskabel für Notfälle im BMW i3 EV 2015–2018

 

 


Ansicht der Abbildungs-Schaltflächen mit Ladebuchse zum Aufladen. Dahinter befinden sich die Kabel:

 

JETZT NEU: KENNZEICHENABFRAGE FÜR FAHRZEUGE AUS DER SCHWEIZ
Zusammen mit den Schweizer Behörden und verschiedenen größeren Feuerwehrkorps der Schweiz haben wir in den letzten Monaten an einer Lösung gearbeitet, mit der künftig eine Kennzeichenabfrage für Fahrzeuge aus der Schweiz möglich sein wird. 

Mit Freude geben wir deshalb bekannt, dass die neue App, in der diese Option ergänzt wurde, ab dem 10. Dezember 2018 verfügbar ist. Lizenzierte Nutzer unseres Crash Recovery Systems in der Schweiz können kostenlos zur neuen App wechseln. Um diese Möglichkeit zu nutzen, müssen Sie zunächst Ihren aktuellen Lizenzcode auf Ihrem Gerät unter „Einstellungen > Lizenzverwaltung > Lizenzcode entfernen“ deaktivieren. Sie erhalten einen neuen Lizenzcode von uns, mit dem Sie die neue App aktivieren können. 

Melden Sie sich zu den üblichen Bürozeiten telefonisch unter +31 226 412900 oder unter info@moditech.com bei uns, damit wir alle Details mit Ihnen klären können.